Essen im Büro - eine Anleitung


Essen im Büro

Oft habe ich mir die Frage gestellt “Was für Essen bereite ich mir vor für´s Büro?” Es ist nämlich gar nicht so einfach, etwas zu finden, was sich leicht transportieren lässt, lecker ist und nicht in sich zusammenfällt, wenn man es transportiert. Abgesehen natürlich von einem Salat oder einem Brot… Aber man will Mittags ja auch mal was warmes essen (vorausgesetzt es gibt eine Mikrowelle) oder man ist einfach gelangweilt von Salat und Broten bzw. verzichtet auf Kohlenhydrate.

Das Mitbringen von Essen ins Büro hat mehrere Vorteile:

  • Es spart Geld

  • Es spart Zeit

  • Man weiß, was man isst

  • Man isst was gesundes, wenn man darauf achtet

Der Nachteil ist natürlich, dass man sich immer was überlegen muss oder früher aufstehen muss, um die gesunde Mahlzeit vorzubereiten (ich bleibe mal bei der Annahme, dass alle, die das lesen, etwas gesundes mitnehmen wollen 😉 ). Darauf haben wohl die meisten keine Lust und schon landet man beim Dönerladen, Asiaten oder Italiener… Ja, man kann auch gesund essen gehen, aber wenn man ehrlich ist, ist es nicht all zu einfach in der Mittagspause – ohne Weiteres – gesundes Essen zu bekommen.

Ich habe etwas gegooglet und festgestellt, dass es im deutschsprachigen Raum sehr wenige Tipps zu dem Thema gibt. Daher wollte ich auf jeden Fall darüber bloggen, wenn es soweit ist. Ich hoffe der eine oder andere von euch kann aus diesem Post was mitnehmen. Ich werde auch in Zukunft die “Rezepte” vorstellen, die mich ins Büro begleiten.

Ich habe mir überlegt, dass ich – wenn die Zeit es erlaubt – mein Essen für 4 Tage vorbereite. Einen Tag halte ich mir offen, um mit Kollegen essen zu gehen.

Was esse ich im Büro?

Ich bin Schritt für Schritt an die Sache rangegangen. Erst habe ich mir Tupperdosen besorgt, die genau die richtige Größe für den Zweck hatten. Ich habe sie euch bereits präsentiert. Danach habe ich überlegt, welche Nahrungsmittel die Grundlage für mein Essen bilden sollen. Dafür habe ich mich einfach im Supermarkt umgeschaut. Am Ende habe ich mich für vier – sehr gesunde – Gemüsesorten entschieden.

  1. Broccoli (1 St.)

  2. Stangenbohnen (500 g)

  3. Blumenkohl (1 St.)

  4. Möhren (5 St.)

Ich habe von allem reichlich eingekauft.

Dann habe ich mir überlegt, womit ich das Ganze “pimpen” kann, damit es eine nährreiche Mahlzeit wird und ich mir nicht wie “auf der Reise zu Size 0” vorkomme. Meine Ideen waren folgende:

  • Stremmellachs

  • Schafskäse

  • Nüsse

  • Quinoa

  • Couscous

  • Ziegenkäse

  • Hähnchen

  • Scampis

Auch davon landete einiges in meinem Einkaufswagen und ich machte mich zufrieden auf den Heimweg. Wohlwissend, dass ich am Sonntag mit Freude ausprobieren werde, was sich aus den Zutaten so einfaches zaubern lässt. Ich hatte keinen Anspruch Rezepte zu entwickeln, sondern einfach ein paar einfach Zutaten zusammen zu bringen, um ein gesundes Mittagessen zu haben 🙂

Am Sonntag habe ich mich also hingestellt und alle Grundzutaten gekocht. Bei Broccoli und co war das jetzt kein großer Aufwand. Dann habe ich die Zutaten auf vier Tupperdosen verteilt.

VORHER

Die “Rezepte” für Büroessen

Als ich dann das Grundgerüst hatte, habe ich mir überlegt worauf ich Lust habe und habe Quinoa gekocht und ein paar Lebensmittel aus dem Kühlschrank gekramt. Herausgekommen ist folgendes:

NACHHER

  1. Broccoli & Blumenkohl mit Quinoa, Schafskäse und Tomaten

  2. Bohnen, Blumenkohl und Karotten mit Stremmellachs

  3. Bohnen und Karotten mit Schafskäse & Flusskrabben

  4. Broccoli und Karotten mit Ziegenkäse und Quinoa

Ich habe einige Kräter beigefügt, damit das Ganze nicht fad wird und habe mir überlegt, dass ich etwas Kräuterquark oder was anderes “soßiges” mitnehmen kann, wenn ich Sorge habe, dass es zu trocken geraten sein könnte. Die ganze Geschichte hat insgesamt sicher weniger als eine Stunde meiner Zeit gekostet (wenn man das Einkaufen nicht dazu zählt 😉 ) und ich werde jeden morgen ganz einfach meinen Kühlschrank öffnen und mir mein fertiges Essen mitnehmen.

Natürlich muss man darauf achten, dass die Lebensmittel, die man in die Dose packt, auch die (maximal) fünf Tage in dieser Form überleben. Darauf habe ich bei der Auswahl geachtet. Der Lachs und die Flusskrabben werden in den ersten beiden Tagen verspeist. Alles andere kann auch länger in der Form im Kühlschrank lagern.

#gesundeErnährung #Tipps

Follow Me
  • Black Instagram Icon
  • Facebook Basic Black
  • Twitter Basic Black
Tag Cloud
Noch keine Tags.